Rückker zur Aufnahme
Deutsch-Französischer Chor Toulouse
 

En français  En français

 

 

 

BERNARD LALLEMENT

 

Auf Anfrage der Familie Lallement teilt Christiane, unsere Generalsekretärin, mit, dass Bernard, unser Ehrenpräsident, Gründer der Deutsch-Französischen Chöre und Mitbegründer unserer Föderation, zusammen mit Erik Cummerwie, plötzlich verstorben ist.

 

Bernard ist "heute Nacht friedlich von uns gegangen", am 26. Februar 2023 im Alter von 87 Jahren, wie uns sein Sohn mitteilte. Wir wussten, dass er seit einiger Zeit durch gesundheitliche Probleme geschwächt war, aber er hatte große Fortschritte gemacht, die uns viel Hoffnung gaben. Er erwog sogar, wie immer sehr unvernünftig, nach Köln zu unserer Generalversammlung am 3., 4. und 5. März zu reisen. Er war jedoch sehr verärgert und musste einsehen, dass seine Ärzte nicht zu Unrecht dagegen waren... Immer noch kämpferisch, wenn auch von der Trauer über den Verlust von Erik vor knapp einem Jahr überwältigt.

Jetzt sind sie wieder zusammen, die beiden Freunde und Komplizen...

 

Er hinterlässt uns seine unzähligen Harmonisierungen von Volksliedern aus allen Regionen und Ländern sowie seine großen Kompositionen wie die Missa Galica oder die Friedenskantate, um nur einige zu nennen.

 

Mit unendlicher Trauer richten wir diese eher persönlichen als offiziellen Worte an Sie. Der Verband bleibt in Trauer.

Der Vorstand der Verband Deutsch-Französischer Chöre

_________________

 

Die Geschichte des Verbands der Deutsch-Französischen Chöre

Bernard LALLEMENT

 

 

Am 22. Januar 1963, haben Bundeskanzler Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle den Elysée-Vertrag für die deutsch-französische Zusammenarbeit und Freundschaft unterzeichnet.

Damals war Bernard Lallement konsularischer Diplomat in Berlin und wollte als Musiker durch Chorsingen zur Annäherung der beiden Völker beitragen.
Singen fördert Freundschaften und gegenseitiges Kennlernen. Singen trägt dazu bei, dass sich Völker in Frieden begegnen. Unter dem Impuls von B. Lallemand ist so der Verband der Deutsch-Französischen Chöre entstanden.

Bernard gründete 1965 den Berliner Chor, 1968 den Münchner Chor, 1976 den Pariser Chor und 1981 den Bonner Chor.

Unter seiner Leitung und mit der Unterstützung von Erik Cummerwie wurde 1983 der Verband der Deutsch-Französischen Chöre ins Leben gerufen.

 

Der Verband der Deutsch-Französischen Chöre ist ein Verein ohne Einnahmen. Der Sitz ist in Bonn. Dieser gemeinnütziger Verein vertritt die gemeinsamen Interessen aller DFC. Er unterstützt alle gemeinsamen Ziele seiner Mitglieder: Organisation von Treffen zwischen den DFC und anderen Musikgruppen, Förderung der Musik, der Kunst und der Kultur sowie dem Verständnis zwischen den Völkern.

Er trägt dazu bei, durch das Singen freundschaftliche und persönliche Verbindungen zu vertiefen!

Wie jeder Verein, wird der Verband der Deutsch-Französischen Chöre durch einen Verwaltungsrat geführt, dessen Eigenart es ist, dass jede Position doppelt besteht: es gibt jeweils einen deutschen und einen französischen Vertreter, d.h. zwei Vorstande, zwei stellvertretende Vorstände usw...

Es findet jährlich ein Treffen aller Chorleiter und Vorstände abwechseln in Frankreich oder Deutschland statt.
 

Im Internet findet man den Verband der Deutsch-Französischen Chore unter: www.dfc-cfa.org.
 

Es gibt inzwischen18 deutsch-französische Chöre die sich wie folgt verteilen:

Frankreich : Aurillac, Lyon, Paris, Strassburg, Toulouse, Boulogne-sur-mer, Le Mans und Eurochorus.

Deutschland : Berlin, Bonn, Bremen, Feiburg, Köln, München, Aachen und Hamburg.

Polen : den polnischen Chor „Inter-Universitär“ aus Warschau.

Schweiz : Deutsch-französischer Chor aus Zürich